Wir musizieren

Wir musizieren

Musikalische Grundschule

Willkommen im Musikland Landwehr WiMuLa

Kinder erobern das Musikland Landwehr

Persönlichkeitsentwicklung durch Musikerziehung

An unserer Grundschule wird MUSIK groß geschrieben

Unser musikalischer Schwerpunkt ist ein Beitrag für unsere Schulkinder im ländlichen Raum zur Erhöhung der Chancengerechtigkeit
in unserem Bildungssystem. Alle Kinder unserer Schule erhalten eine fundierte musikalische Grundausbildung.

Zertifizierung zur „Musikalischen Grundschule“ 2016/2017





Musikalische Früherziehung

  • „Musikalische Früherziehung“ (in Kooperation mit den Kindergärten) in den Räumen der Schule
  • dienstags 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr unter der Leitung von Frau Romy Hauptmann




WIM

Das WIM-Projekt “Wir musizieren” umfasst 3 Schulhalbjahre. In den WIM-Stunden lernen die Erst- und Zweitklässler die Welt der Musik kennen. Die WIM- Stunden finden immer dienstags im Tandem von Klassenlehrkraft und elementarmusikpädagogischen Fachkraft (Frau Hauptmann) statt. Am Ende der 2. Klasse haben die Kinder alle Instrumentenfamilien kennen gelernt und verschiedene Musikinstrumente ausprobiert. Takt- und Rhythmusgefühl wird mit Bodypercussion, tanzen und singen, Musikhören und selber musizieren geschult.

Blockflötenunterricht

  • Alle Schüler erlernen das Blockflötenspiel ab Klasse 2.
  • Alle Schüler lernen die Notenschrift und die Notenwerte

Kennenlernen der Blockflötenfamilie


Chor-AG

Weihnachtskonzert in Tauberzell

  • Chor-AG findet immer dienstags von 11 Uhr bis 12 Uhr statt
  • Leitung Frau Hauptmann
  • Alle Schüler können an der Chor-AG teilnehmen
  • Chorauftritt am Weihnachtsmarkt in Tauberzell
  • Weihnachtskonzert
  • Auftritt beim Schulfest
  • Auftritte bei Schulveranstaltungen



 Auftritt in der Schule

  Auftritt beim Schulfest

Instrumentalunterricht

  • Alle Schüler können ab Klasse 3 Instrumentalunterricht an der Schule erhalten (in Kooperation mit der Musikschule Rothenburg)

  • „Konzertle“ Instrumentalvorstellung der Musikschule Rothenburg



Förderung von Instrumentalunterricht

Wie beantrage ich die Förderung für mein Kind:

  1. suchen Sie hier, auf dieser Seite, Ihre Gemeinde mit Ihrem Musikverein.
  2. Wenn ein Formular hinterlegt ist, bitte das Anmeldeformular ausdrucken (alle Seiten)
  3. Ausfüllen (handschriftlich) aller Seiten und bitte: unterschreiben
  4. Lassen Sie die von Ihnen ausgefüllten Formulare bitte Ihrem Musikverein oder der Gemeinde zukommen.

 

 

GEMEINDE OHRENBACH:

Bürgermeister Hellenschmidt grüßt Sie, Liebe Eltern:

Die Gemeinde Ohrenbach möchte alle Kinder die in ihrer Grundschulzeit ein Instrument erlernen unterstützen. Um eine finanzielle Förderung zu erhalten haben sie zwei Möglichkeiten:

  1. Über eine Ausbildungsmitgliedschaft in der Bauernkapelle

(für alle in der Bauernkapelle verwendbare Instrumente, gilt dann für die gesamte Zeit der Ausbildung)

  1. Über einen Antrag direkt bei der Gemeinde

(für alle Instrumente, Antrag immer am Ende des Musikschuljahres bei der Gemeinde einreichen)

Die Antragsformulare können hier abgerufen werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Gemeinde Ohrenbach Herrn Hellenschmidt oder den Vorstand der Bauernkapelle Steffen Meißner.

 

Bauernkapelle Ohrenbach

Ausbildungsmitgliedschaft 

Antrag musikalische Förderung durch die Gemeinde_2

 

 

GEMEINDE ADELSHOFEN:

Musik – und Gesangverein Adelshofen: (Es liegt noch kein Antragsformular vor...)

 

 

GEMEINDE STEINSFELD /

GEMEINDE GATTENHOFEN:

Blaskapelle Gattenhofen: Es fällt kein Auswärtigenzuschlag bei der Musikschule Rothenburg an, da die Gemeinde Steinsfeld ALLE "Auswärtigenkosten" übernimmt.

 

 

GEMEINDE GROSSHARBACH:

Musikverein Grossharbach: (Es liegt noch kein Antragsformular vor...)

Jugendkapelle

Alle Schüler, die bereits ein Instrument erlernt haben, können ab Klasse 4 unter der musikalischen Leitung von Herrn Mook in der Jugendkapelle mitspielen.

Bist DU in der 4. Klasse und spielst schon recht gut Dein Instrument? Hast DU Lust, in einer Kapelle mitzuspielen – verschiedene Instrumente, viel Spaß und Musik Musik Musik…

Interesse?

Komm doch zu unserer Probe am Donnerstag ab 18:30 Uhr vorbei.

Bring Dein Instrument mit und spiel mit uns! (Mama oder Papa können gerne zuhören)

  • Probezeiten: Jeden Donnerstag von 18:30 Uhr  bis 19:30 Uhr in der Grundschule Oberscheckenbach. (nicht in den Ferien)

  • Konzert der Jugendkapelle am Schulfest

WIR sind in der Zeitung

Mit gutem Beispiel voran
Musik wird an der Grundschule Oberscheckenbach groß geschrieben

OBERSCHECKENBACH – Steffen Meißner, Jochen Keller, Günter Hager und Nicole Schmidt können relativ beruhigt ihr Haupt betten. Ihnen droht wohl nicht das „böse Erwachen“, das Tobias Hauenstein, stellvertretender Bezirksjugendreferent im Nordbayerischen Musikbund, den Kapellen im Landkreis jüngst prognostiziert hat.

Denn gemeinsam mit der Verbandsschule Oberscheckenbach und der Musikschule Rothenburg kümmern sich die Bauernkapelle Ohrenbach, der Musik- und Gesangverein „Lyra“ Adelshofen, der Musikverein Großharbach und die Blaskapelle Gattenhofen bereits seit einigen Jahren intensiv um die Nachwuchsarbeit. Elternbeirat und der „Freundeskreis Grundschule Oberscheckenbach“ unterstützen dieses Projekt ebenso tatkräftig.
Und so wird Musik an der Schule seit 2013 großgeschrieben. Keine Veranstaltung – egal ob öffentlich oder intern – an dem nicht mindestens ein Lied erklingt. 2017 wurde man zudem als „Musikalische Grundschule“ zertifiziert. Ein Prädikat, dass man sich nun wieder erarbeiten möchte. Und wenn man durch das Schulhaus geht, hat man keinen Zweifel, dass dies auch gelingen wird. Auf Schritt und Tritt entdeckt man nämlich Musiknoten und Textzeilen an den Wänden beziehungsweise dringen Melodien an das Ohr.
Die musikalische Ausrichtung der Schule läuft unter dem griffigen Titel „WIM“, was für „Wir musizieren“ steht. Schulleiterin Gudrun Hartl hat einst von diesem Projekt gehört und war sich sofort sicher: „Das passt genau hier in die Landhege“, weil die Schule so in das Umfeld der Verbandsgemeinden verwurzelt sei. Die Idee hat sie dann in ihr Kollegium eingebracht und sich auch mit den Vorsitzenden der vier Kapellen sowie den Bürgermeistern der Schulverbandsgemeinden zusammengesetzt.
Mittlerweile kann man nun schon im sechsten Jahr „WIM“-Stunden anbieten. Gestartet wird immer im zweiten Halbjahr der 1. Klasse. Bis zum Ende des zweiten Schuljahrs kommen die Kinder dann jede Woche 45 Minuten lang in den Genuss einer fundierten musikalischen Grundausbildung. Die Verantwortlichen legen dabei großen Wert auf Qualität. Deswegen holte man sich zum einen die Musikschule mit ins Boot. Zum anderen haben sich alle Lehrkräfte an der Musikakademie in Hammelburg fortbilden lassen. Somit können sie mit Romy Hauptmann, ihres Zeichens elementarmusikpädagogische Fachkraft der Musikschule, im Tandem die „WIM“-Stunden bestreiten.
Auf spielerische Weise
Wenn man bei einer dieser Stunden einmal Mäuschen spielt, erlebt man Kinder, die auf ganz natürliche und spielerische Weise ihre angeborenen Anlagen für Musik entdecken und erweitern. Sie singen – durchaus auch im Kanon –, geben mit Klanghölzern oder Trommeln den Takt an, verinnerlichen einen Rhythmus und geben ihn wieder und lernen auch alle Instrumentenfamilien kennen.
Dabei wird die graue Theorie den Kleinen auf anschauliche Weise näher gebracht: Spielt ein Kind bereits ein Instrument, darf er oder sie es vorstellen und natürlich vorspielen. Die Mitschüler sehen dann, dass man auch schon in ihrem Alter einer Geige oder Querflöte wohlklingende Töne entlocken kann. Der lustigste Part daran ist natürlich das anschließende Ausprobieren. Ebenso wichtig ist es, den Kindern erfahrbar zu machen, wie denn die Töne überhaupt entstehen. Hierfür werden die Instrumente einfach selber nachgebaut, etwa in Form von Schuhschachtelgitarren oder Schlauchtrompeten.
Konnte damit das Feuer bei den Schülern für ein Instrument entfacht werden, besteht die Möglichkeit ab der Jahrgangsstufe 2 und 3 darin, auch Unterricht zu nehmen. Die Verbandsschule stellt die Räumlichkeiten und ein Zeitfenster – die offene Ganztagesbetreuung erweist sich hierfür als ideal – zur Verfügung und die entsprechenden Lehrer der Musikschule kommen vor Ort nach Oberscheckenbach und können dank „WIM“ direkt auf einer guten musikalischen Vorbildung aufbauen. Im Schnitt lernen 20 Kinder pro Jahr auf diese Weise ein Ins­trument.
Da nicht jeder Musikverein im Umgriff der Schule eine eigene Jugendkapelle gründen und mit Musikern bestücken kann, wurde diese ebenfalls an der Schule ins Leben gerufen, erklärt Steffen Meißner, Vorsitzender der Bauernkapelle Ohrenbach und Ansprechpartner für die vier eingangs erwähnten Kooperationskapellen. Unter der Leitung von Oleg Mook erweitern diejenigen Nachwuchsmusiker, die schon so weit sind, dort ihre Fähigkeiten um eine ganz wichtige Komponente: aufeinander hören, damit aus Einzelmusikern ein Ensemble wird.
Blockflöte ist Pflicht
Einige der „WIM“-Schüler aus dem Premierenjahr 2013 bereiten sich sogar schon auf die sogenannte D-Prüfung vor. Diese ist gewissermaßen die Eintrittskarte, um bei einer der Blaskapellen der Gemeinden mitspielen zu können. „Nachwuchs ist in Sicht“, freut sich deshalb Schulleiterin Gud-run Hartl. Jeder Schüler, der nach der vierten Klasse die Oberscheckenbacher Verbandsschule verlässt hat zumindest ein Instrument gelernt – nämlich die Blockflöte und hatte die Chance, von der ersten bis zur vierten Klasse im Schulchor mitzusingen.
Zudem kennen alle die Notenschrift und die Notenwerte. Dies ist bei Weitem nicht selbstverständlich, denn dies ist nicht mehr verbindlicher Teil des bayerischen Grundschul-Lehrplans.
Die ureigenste Aufgabe einer Schule besteht selbstverständlich nicht darin, die Nachwuchsarbeit von Musikvereinen zu übernehmen. Und so ist Gudrun Hartl zwar überzeugt, dass man in der Grundschule das Fundament für die Freude am Musizieren legen kann, von der dann über kurz oder lang auch die verschiedenen Kapellen profitieren.
Dabei darf aber ihrer Ansicht nach eine wichtige Frage nicht außer Acht gelassen werden: „Was bringt das unseren Grundschülern?“ Und da liegt die Antwort bei „WIM“ ganz klar auf der Hand: Denn Musik ist nicht nur fester Bestandteil dieser besonderen Stunden, sondern wirkt sich auf den gesamten Unterricht und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder aus. Die „Verzahnung und Vernetzung“, die beim Erlernen eines Musikinstruments vonstatten geht, ist auch förderlich beim schreiben und lesen lernen. Ebenso können andere Lehrinhalte, etwa im Fach Mathematik, durch rhythmisches Sprechen, Klatschen oder Singen einprägsamer vermittelt werden. Auch die Körperwahrnehmung werde dadurch trainiert, erklärt die Schulleiterin, wodurch das Gefühl für Wortaufbau, Silben und die Schreibweise geschult werde.
Positives Selbstbild
Nicht zuletzt kann die Auseinandersetzung mit Musik auch zu einem positiven Selbstbild beitragen, etwa wenn man einen Auftritt vor Mitschülern und den Eltern erfolgreich gemeistert hat oder wenn man gemeinsam mit einem Fachmann Text und Rhythmus für das eigene Lied kreiert. Musik in der Schule ist also weit mehr als „nur“ lernen ein Instrument zu spielen oder Noten lesen zu können. Das pädagogische Ziel dahinter ist, „Charakter und Persönlichkeit des Kindes zu entwickeln“, so Gudrun Hartl.
Somit hat die Auseinandersetzung mit Musik oder konkret das Erlernen eines Ins­truments auf jeden Fall positive Auswirkungen auf ein Kind, selbst wenn es später irgendwann einmal die Lust daran verlieren sollte. Die dafür aufgewendete Zeit ist in keinem Fall verschwendet gewesen, ebenso wenig wie das Geld. Allen Beteiligten war von Vornherein klar, dass es das Projekt nicht zum Nulltarif geben wird. Schon früh stellten sich die vier Bürgermeister hinter das Vorhaben und erklärten: „Der Schulverband trägt dieses Projekt finanziell mit.“ Somit kann garantiert werden, dass es nicht bereits nach kurzer Zeit eingestellt werden muss, wenn der Geldfluss einmal langsamer fließen sollte. Eine Finanzspritze von Seiten des Schulverbandes war bislang allerdings noch nicht nötig – dank des Engagements von Elternbeirat, Freundeskreis und Spendern. Bei Verkaufsaktionen auf Weihnachtsmärkten und durch Erlöse bei Schulfesten sowie beim traditionellen Frühlingskonzert – bei dem heuer am 30. März übrigens die Jugendkapelle als Vorgruppe für die Bauernkapelle Ohrenbach auftritt – konnte ausreichend Geld für „WIM“ gesammelt werden.
Aber auch der individuelle Instrumentalunterricht kostet Geld. Die Gemeinde Ohrenbach etwa hat deshalb beschlossen, dass jedes Kind, das während der Grundschulzeit ein Ins­trument lernt, einen Zuschuss beantragen kann. Und die Gemeinde Steinsfeld übernimmt den sogenannten Auswärtigenzuschlag, der für den Instrumentalunterricht an der Musikschule Rothenburg anfällt.

 

Diesen Bericht hat Frau Melanie Scheuenstuhl nach ihrem Besuch an unserer Grundschule  in Oberscheckenbach geschrieben und in der Tageszeitung veröffentlicht.

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